Schweinefilet und Co.

Im Zeitalter des teuren Dry-Aged-Beef, für das man schon mal 70 Euro das Kilo ausgibt, ist das Schweinefilet schon fast das Fleisch des armen Mannes, aber durchaus lecker. Nur wie beeinflusst man den Leckerfaktor? Schweinefilet ist ne Zicke, wird total schnell trocken, darf aber auch nicht blutig gegessen werden. Zumindest rosa gebraten ist erlaubt, puh….

…ich zeige Euch wie das geht.

Erst sucht man sich ein schönes Filet aus und schneidet die ganze unnütze Infrastruktur weg – Sehnen und Fett.

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Dann erhitzt man eine Pfanne mit Butterschmalz. Das kann man sehr schön erhitzen, ohne das es verbrennt. Dann wird das Filet von allen Seiten kurz und heiß angekrosst.

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In einem Ofen, der auf 100 Grad Ober- und Unterhitze vorgeheizt wird, wird das Fleisch langsam gegart. Umluft ist eher nicht geeignet, da wir das Filet ja nicht trockenföhnen wollen.

Als Zugabe zum Fleisch gebe ich etwas Butter, Rosmarin und plattgedrückte Knoblauchzehen – das parfümiert das Fleisch ein wenig (und sieht gut aus).

Ich nutze mein Fleischthermometer, damit ich den Zeitpunkt nicht verpenne an dem das Filet 58 Grad hat. Dann ist es rosa und fertig.

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Serviert wird mit Feldsalat und einem schönen cremigen Weichkäse.

Ein bisschen Fleur des Sel (gutes Meersalz), frisch gemahlenen Pfeffer und zerlassene Kräuterbutter über das Fleisch – Scheibe Toast dazu – und fertig ist die Laube.

Schmeckt saftig, frisch und ist nicht zu schwer.

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Das übrig gebliebene Filet schneide ich zum Frühstück auf und esse es mit etwas Senf auf einem Brötchen.

Guten Appetit !!!

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