Entrecôte vom irischen Rind (dry aged)

Zum Vatertag hat sich der Vati mit seinem Nachbarn mal was leckeres gegönnt. Das dry aged Entrecôte vom irischen Rind gab es in der Metro. Da die Verpackungseinheiten häufig nicht die kleinsten sind, musste ich 3,174 Kilogramm kaufen. An der Kasse fühlt es sich zwar wie eine ordentliche Backpfeife an, aber das lässt sofort wieder nach, wenn man den Boliden ausbackt.

Das Fleisch ist fest und trocken und hat eine herrliche Marmorierung.

Ich schneide Scheiben von etwa 500 Gramm ab (eigentlich sind es schon eher Würfel als Scheiben), und friere einen Teil ein. So hat man noch länger was davon.

Man sagt ja, dass alles unter 4 Centimeter Carpaccio ist. Und so ist es auch. Eine dicke Fleischscheibe hat den Vorteil, dass man ein paar schöne Röstaromen aufs Fleisch brennen kann, und der Kern noch nicht gar ist. Also lieber mal einen Taler mehr investieren und ein 5cm-Steak kaufen.

523 Gramm 🙂

Ich reibe das Rind vor dem Grillen mit etwas Öl ein. Wichtig ist auch, dass das Fleisch Raumtemperatur hat, wenn es auf den Grill kommt.

Und beim Einreiben immer an was schönes denken 🙂

Der Grill wird auf eine stattliche Temperatur vorgeheizt. „Nach fest kommt ab“ gibt es in Sachen Temperatur beim Steakgrillen nicht. Also gebt eurem Grill die Sporen !!

Ca. 90 Sekunden, dann etwas drehen, sodass ein schönes Muster entsteht. Dann die gleiche Prozedur auf der anderen Seite.

Es entsteht das gewünschte Branding auf dem Steak.

Mit einem Grillthermometer werden die Stücke in einen Bereich mit indirekter Hitze gelegt. Der Grill hat etwa 150 Grad. Es kommt da nicht so genau drauf an, aber heißer sollte er nicht unbedingt sein.

Bei 54 Grad nehme ich die Schönheiten vom Grill. Mit etwas Salz und Pfeffer, etwas zerlassener Butter und einem leckeren Brot (Focaccia von der Frau Nachbarin) kann geschlemmt werden.

Ich war so aufgeregt, das mir kein anständiges Tellerfoto mehr gelungen ist. Aber ich denke, das spricht für das tolle Ergebnis. Saftig, sehr aromatisch und mit einer tollen Kruste.

In diesem Sinne: Guten Appetit !!!

 

Wiener Schnitzel – das Original

Für die meisten ist die Grillsaison 2017 noch ein ganz zartes Pflänzchen. Daher habe ich mich entschieden ein Gericht zu machen, das man sowohl am heimischen Herd, als auch im Freien zubereiten kann – das originale Wiener Schnitzel.

Bei der Frage ob Kalbfleisch oder Schweinefleisch werden einige sofort aufhorchen und sagen: Momentmal ein Wiener Schnitzel ist doch immer aus Kalbfleisch. Und so ist es auch. Das Schnitzel, das in den deutschen Kantinen aus Preisgründen vorzugsweise gereicht wird, ist ein Schnitzel nach „Wiener Art“, und es besteht aus Schwein. Es ist wie bei vielen Dingen im Leben. Ein „SUV“ ist auch eher ein „Auto nach Geländewagenart“. Aber auch das kann dem einen oder anderen „schmecken“. Kalb ist im Vergleich zum Schwein viel teurer, aber der Trend geht ja Gott sei Dank zu Klasse statt Masse. Daher gönnt man sich lieber ab und an mal was erlesenes.

Das Schnitzel wird aus der Oberschale vom Kalb geschnitten. Das hat der „Wurstbasar“ für mich gemacht. Die Wurstschneider können daraus schöne Zentimeterscheiben schneiden, die man dann auf einen halben Zentimeter plattklopfen kann. Der Wurstbasar aus dem hannoverschen Raum hat übrigens eine Wahnsinnsqualität, und der Service stimmt auch (Liebe Grüße in die Marienstraße).

Für die Panade, die seit geraumer Zeit das dekadente Einwickeln von Fleischstücken in Blattgold abgelöst hat, nimmt man eigentlich Brösel von der Kaisersemmel. Na ja, die gabs beim Kolonialwarenhöker meines Vertrauens nun nicht, aber der Anteil meiner Familienmitglieder mit forensischen Fähigkeiten liegt bei unter 51 %.

Traditionell wird das Wiener Schnitzel ausschließlich in Butterschmalz gebacken. Da das Restaurant „Zum Figlmüller“ im Herzen Wiens (Tipp meines lieben Kollegen Thimo) auch ein Mix aus Butterschmalz und Pflanzenöl zum ausgebacken verwendet, reihe auch ich mich in die Riege von Tratitionsbrechern ein und nehme Biskin und Butterschmalz.

So, jetzt kommt der Grill ins Spiel. Vorweg: Bitte keine Experimente mit irgendwelchen wackeligen „Dreibeinen von der Tanke“, denn das Fett kann in Brand geraten und das kann böse ausgehen. Viele Gasgrills haben Seitenkocher, die man verwenden kann. Da mein Grill sehr stabil ist, habe ich die Pfanne direkt auf das Rost gestellt.

Gebraten, bzw. frittiert wird bei etwa 160-170 Grad.

Wer keinen Seitenkocher, jedoch eine Steckdose in der Nähe hat, fährt auch sehr gut mit einem kleinen Kochfeld, wie es bei den üblichen „Food-Porn-Videos“ zum Einsatz kommt. Aber immer sicherstellen, dass das auf festem Untergrund passiert – Tapeziertische scheiden leider aus.

Es ist aber auch keine Schande in der Küche den Herd zu bemühen. Aber ich sage Euch: Draußen ist besser !!!

Jetzt wird das Schnitzel behutsam auf 5 mm geklopft. Nein, nicht dabei an den Mathelehrer denken, weniger ist mehr. Mit Gefühl wird der Lappen vergrößert.

Zeitung muss man dadurch nicht lesen können – ist ja kein Schinken. Die besagten 5 mm genügen.

Mit Salz und Pfeffer wird beidseitig gewürzt.

Die Panade beginnt mit einer Basis aus Mehl. Das darf auch noch etwas angedrückt werden.

Das leicht gesalzene Ei wird ebenfalls flächendeckend verteilt.

So, jetzt Obacht !! Die Brösel werden nur ganz leicht angedrückt. Sie sollen trocken bleiben und nicht zu fest anhaften, ansonsten bleibt das wattenmeerartige Muster der Panade aus. Es muss hinterher aussehen, wie diese Hunde, die gefühlt zu kein für Ihr Fell sind.

So, und nun rein in den Fettjacuzzi!

Wenn man die Pfanne so ein bisschen schwenkt, dann umspült das Fett das kleine Schätzchen in beinahe liebevoller Art und Weise. Aber Achtung, hier wird kein Pfannkuchen gewendet. Das Öl hat immerhin 170 Grad!!

Mit Küchenpapier wird das überschüssige Fett abgetupft.

Zum Schnitzel kann etwas Feld- und Kartoffelsalat gereicht werden. On Top gibt es eine Scheibe Zitrone. Die hatte früher die Aufgabe den ranzigen Geschmack zu überdecken. Da Fleisch schnell verdarb, hat man mit dem intensiven Geschmack der Südfrucht aus einem ungenießbaren Essen ein fast ungenießbares Gericht „gezaubert“. Das ist hier nicht nötig, aber wir haben uns an den kleinen sauren Kick gewöhnt. Sehr lecker.

Dünn, knusprig, geil! Sauzart passt bei Kalb zwar nur im übertragenen Sinne, aber Ihr wisst schon was ich meine.

Alles in allem ne recht einfache aber total leckere Sache! Mein unbedingter Tipp: Nehmt das richtige Fleisch aus der Oberschale vom Kalb. Dann wird es genau so lecker!!

In diesem Sinne: Guten Appetit !!!

Burger nach „Big Rösti“ – Art

Vorweg: Ich esse gerne bei Mc Donalds. Nur weil die Anzahl bemerkenswert guter Burgerbraterein zunimmt, heißt es nicht, dass mich ein schneller „Big Rösti“ nicht auch anmacht. Und da sind wir auch schon beim Thema. Mein Kumpel Jan stellte mir neulich – mit einem berufsbedingt ivestigativen Gesichtsausdruck – die Frage: „Wie wäre es, wenn Du mal einen „Big Rösti“ machst?“

Da ich denke, dass die Rechtsabteilung der Schöpfer meines heutigen Vorbildes größer ist, als meine Geduld und Geldmittel, möchte ich klarstellen: Ich mache keinen „Big Rösti“, sondern einen Burger mit ähnlichen Zutaten. Das ist hier auch kein Wettrennen zwischen dem Burgergiganten und einem Foodblogger, mit dem Ziel einen Burger gut aussehen zu lassen, und den anderen als ungenießbar hinzustellen. Alles Unsinn und nicht mein Ansinnen. Ich esse beide gerne und das ist auch gut so!

So, hier nun mein Vorbild. Interessant übrigens, dass der Burger ohne jeden Salat auskommt. Der Erfinder dieses frechen Kalorienspenders hat sicherlich gedacht: „Ach, Kartoffeln sind auch Blumen, das genügt.“

Der Versuchsaufbau von unten nach oben: Burgerbununterseite, Rindfleischscheibe, eine Scheibe Schmelzkäse, ein Kartoffelrösti, Bacon, Käsesoße und zu oberst der Deckel, der mit Käse und Speckwürfeln überbacken ist.

Genau so werde ich auch vorgehen, wobei ich eine andere Textur mit mehr „Crunch“ plane. Dafür verrate ich Euch später auch einen Trick.

Die Buns werden wie hier beschrieben angefertigt. Das Grundrezept habe ich von bigmeatlove.de. Schaut da ruhig mal vorbei !!

Anstatt Sesam auf die Buns zu krümeln, nehme ich geriebenen Käse und ein wenig kleingeschnittenen Speck.

Also von dem Zwischenergebnis bin ich ja schon mal angetan. Meine Tochter hatte so ein Brötchen mit zur Schule und war für Ihre Verhältnisse klatschnass vor Begeisterung.

Für die Käsesoße nehme man folgende Zutaten:

  • 100 Gramm Emmentaler
  • 125 ml Milch
  • etwas Butter
  • 1 Teelöffel Mehl
  • Salz
  • Pfeffer

Die Butter wird in einem Topf zerlassen. Anschließend werden der gewürfelte Käse und die Milch hinzugegeben und bei mittlerer Hitze aufgekocht.

Als Soßenbinder kommt ein Teelöffel Mehl hinzu. Mit dem Schneebesen wird die Soße schön glatt gerührt.

Mit Salz und Pfeffer wird abgeschmeckt – et voila, die Käsesoße ist fertig. Falls die Soße zu dick ist, kann man auch noch etwas Milch unterrühren.

Als Rösti nehme ich einen ordinären Kartoffelpuffer. Eigentlich sollte es ja ein Rösti sein, aber die gab es nur als Dreiecke im Supermarkt. Puffer sind hingegen rund und schmeicheln der Burgerform wesentlich mehr als ein Dreieck. Da beide Produkte aus geriebenen Kartoffeln sind, dürfte diese Abweichung wohl erlaubt sein.

Überschüssiges Fett wird mit einem Küchentuch abgetupft. Während ich das machte ist mir folgendes aufgefallen: Fett ist Geschmacksträger, macht aber auch den Schmecker träger.

Wo wir schon beim Thema Fett sind: Der Speck wird in einer Pfanne kross angebraten.

Was den Burgern einen zusätzlichen Crunch verleiht, ist ein knuspriges Brötchen.  Dabei ist es – zumindest aus meiner Sicht – wichtig, dass die Buns nicht von aussen kross sind, sondern nur auf den Innenseiten. Es gibt da dieses wahnsinnig leckere Knoblauchbaguette von „Block House“. Ein ähnliches Ergebnis lässt sich erzielen, wenn man die Schnittflächen mit etwas Butter bestreicht und dann angrillt.

Je nach Temperatur des Grills dauert das toasten etwa 1 bis 2 Minuten.

Das Gussrost hat die buttrig-weiche Oberfläche der Buns in einen Traum der Knusprigkeit verwandelt.

Jetzt werden die vorbereiteten Zutaten gestapelt. Auf die Brötchenunterseite kommt direkt das Rindfleischscheibchen…

… dann eine Scheibe Schweizer Emmentaler…

… der Fake-Rösti…

… eine Hand voll Frühstücksspeck …

… ein ordentlicher Klecks Käsesoße…

… Deckel drauf und fertig.

Fazit: Geiles Teil !!! Es lohnt sich, sich von Fastfoodketten inspirieren zu lassen. Mein Ziel war es nicht den Big-Rösti zu kopieren, sondern eine eigene Interpretation des fluffigen Vorbildes zu brutzeln. Ist in jedem Fall gelungen.

Eine weitere Erkenntnis ist, dass ein Burger „tutti completti“ ohne Salat auskommt, wobei ich eine frische Komponente wie Tomaten und Salat normalerweise ziemlich sinnvoll finde.

In diesem Sinne: Guten Appetit !!!

DJANGO UNCHAINED im „Lindenblatt“ in Hannover – der Burger im Test

„Food“ ist zweifellos ein Trend. Klar haben Menschen schon immer gegessen, aber momentan scheint dies bewusster zu geschehen. Die großen Burgerschmieden werden Gott sei Dank durch kleine Geschmacksmanufakturen ergänzt, die Produkte liefern, die nur wenig mit dem typisch-labbrigen Cheeseburger von XXX gemein haben (auch wenn ich denen von Zeit zu Zeit auch etwas abgewinnen kann).

In letzter Zeit haben eine Reihe neuer Burgerläden im Herzen der Leinehauptstadt eröffnet, die in puncto Geschmack und Preisleistung ganz weit vorne sind – und die es hoffentlich über die Trendphase hinaus auch bleiben.

Gegenüber vom Astor, dem ehemaligen Cinemaxx, ist das Lindenblatt. Die offene Küche und der moderne Look passen ausgezeichnet zum feilgebotenen Produkt.

Ich habe mir den „Django unchained“ bestellt. Er besteht aus einem Brioche-Bun, 170 Gramm Rindfleisch, Bacon, Tomate, Babyleaf, eingelegten Gurken, geschmorten Zwiebeln und einer Soße mit dem wohlklingenden Namen „Fritz-Jacky-BBQ-Sauce“. Da ich gerne Käse auf meinem Burger esse, habe ich mir welchen dazubestellt – kein Problem.

Als Beilage gab es Süßkartoffel-Pommes mit Knoblauch-Majo und ein (paar) Kaltgetränk(e).

Fazit: Sehr zu empfehlen. Krosser Bacon, leckere Kombination, saftig und eine Menge die geeignet ist, um danach in der Stadt noch weiterzuziehen. Zudem passt aus meiner Sicht das Preis-Leistungs-Verhältnis. 11 EUR für einen geilen Burger, Pommes, Pommessoße und ein Getränk ist wirklich in Ordnung.

In diesem Sinne: Guten Appetit

T-Bone-Steak vom Gasgrill

Bei einer meiner letzten Großwildjagden in der Metro in der Abteilung „Kuh und Co.“ habe ich mir neben einen Rinderfilet auch zwei T-Bone-Steaks gegönnt. Das T-Bone hat wie das T-Shirt seinen Namen aufgrund seiner Form. Anders als beim Porterhouse-Steak, das einen vergleichbaren Schnitt hat, ist der Filetanteil beim T-Bone wesentlich kleiner.

Das Steak wird etwa eine Stunde vor dem Grillen aus der Kühlung genommen, sodass es etwas Temperatur annehmen kann.  Der Fettdeckel wird bis durch die Sehne eingeschnitten, sodass sich der Bolide beim Grillen nicht verzieht.

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Parallel wird der Gasgrill temperaturtechnisch bis ans Leistungslimit angefeuert. Wenn man beim Wenden des Fleisches ohne Handschuhe trödeln kann, dann ist es nicht heiß genug. Das Steak wird nun zwei Minuten gegrillt und dann um 90 Grad gedreht. Dann erneut zwei Minuten, bis mit der andere Seite in gleicher Weise verfahren wird.

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Nach dem scharfen Angrillen heißt es für den Wiederkäuer ein letztes Mal: Aufstehen. Der Kollege wird aufrecht auf den Knochen gestellt und an der dicksten Stelle mit dem Bratenthermometer verkabelt. Mit der Roastbeef-Seite zur Hitzequelle wird das Steak nun bei etwa 140 Grad in indirekter Hitze zu Ende gegart. Die Filetseite sollte möglichst keine direkte Hitze mehr bekommen, da sie viel dünner ist, und dadurch schnell übergart.

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Nach etwa einer Dreiviertelstunde ist die Zieltemperatur von 54 Grad erreicht. Einsteiger, die es nicht ganz so rosa mögen, können auch bis 57 Grad warten.

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Zack, fertig !! Das Steak bekommt noch ein paar Minuten Ruhe, damit es sich wieder etwas entspannen kann. Bei mir ist das die Zeit die ich brauche um davon noch ein schönes Foto zu machen.

Am Knochen entlang wird mit einem präzisen Schnitt das Roastbeef und das Filet vom Knochen gelöst und aufgeschnitten. Sehr dekorativ ist es, wenn man es dann wieder zusammenbaut. So kann sich jeder etwas davon nehmen (alleine essen ist  natürlich auch keine Sünde).

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Wie immer noch etwas Salz und Pfeffer nach Geschmack und dann darf geschlemmt werden.

In diesem Sinne: Guten Appetit !!!

blitzsauberes Rinderfilet aus dem Geschirrspüler !!!

Alles kann – nichts muss. So heist es im Leben häufig. Ich möchte mit diesem Beitrag nicht erreichen, dass alle Ihre Bratpfannen und Grills zum Schrott bringen und nur noch in der Geschirrspülmaschine kochen. Ich möchte Euch mit dieser Methode nur zeigen, worauf es bei einem perfekten Steak ankommt.

Ein Steakt braucht zwei Dinge: Röstaromen und den gewünschten Gargrad, der mit dem Erreichen einer korrekten Kerntemperatur erlangt wird.

Bei einer entsprechend hohen Vorlauftemperatur könnte man das Steak wahrscheinlich auch zwischen die Rippen einer Heizung gequetscht garen, aber die Methode im Geschirrspüler hat Vorteile:

Vorteil 1: Wasser. Wasser hat eine hohe spezifische Wärmespeicherkapazität, was für eine konstante Temperatur sorgt. Beißt mal in eine vermeindlich schon abgekühlte gekochte Tomate. Autsch.

Vorteil 2: Das Spülprogramm eines Geschirrspülers hat eine vergleichsweise konstante Temperatur (ergibt sich im Prinzip aus Vorteil 1).

Die Methode im Geschirrspüler ist ganz klar ein Derivat der Sous-Vide-Methode. Dort wird das Fleisch im Wasserbad auf die gewollte Kerntemperatur, und somit auf den gewünschten Gargrad erhitzt. Nichts anderes macht ein Geschirrspüler. Im Eco-Programm kommt man auf schöne 50 Grad. Ein zwei Grad mehr dürften es schon sein, aber ein bereits zartes Ausgangsprodukt verzeiht dies.

Das einvakuumierte Stück kommt einfach mit dem Geschirr in die Machine – so das es nicht umherfliegt. Wenn es sich um ein nicht zu dickes Stück handelt, kann es im gefrorenen Zustand in die Minna.

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Nach etwa zwei Stunden ist der Spülgang abgeschlossen. Jetzt ist das Fleisch zwar pottenhässlich, aber perfekt gegart. Das Filet wird nun aus der Hülle befreit und mit einem Papier abgetupft.

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Im Anschluss kommt noch eine schöne Kruste mit dem Brenner (unter 20 EUR im Baumarkt) auf das Fleisch. Der Zucker im Fleisch karamelliesiert bei hoher Hitze und wird dadurch schön braun – das nennt sich Maillard-Effekt.

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Im Anschnitt sieht man, dass die Methode ein perfektes Ergebnis erzielen kann. Im 60 Grad-Spülgang wäre das Fleisch für meinen Geschmack sicher übergart. Ausprobiert habe ich es aber noch nicht. Wenn das Fleisch bei 50 Grad leise „Muuuhh“ macht, dann nehme den 60 Grad-Spülgang.

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Zu dem Fleisch nehme ich in der Regel etwas zerlassene Butter, Salz und Pfeffer.

In diesem Sinne: Guten Appetit !!!

„Hot-Mojo-Burger“ mit frischen Buns, argentinischem Angus-Beef, Feldsalat, Tomate, Cheddar, krossem Bacon, glasierten Zwiebeln, Bacon-Jam und Mojo-Rojo

Was man für einen wirklich sehr geilen Burger braucht ist ganz einfach: Von allem nur das Beste, und das auch noch in der richtigen Menge und in der richtigen Reihenfolge.

Ich erinnere mich an Feiern, bei denen es hieß: Heute machen wir Burger. Von der Idee bin ich regelmäßig angetan aber von der Umsetzung nicht immer restlos begeistert. Ein häufiger Fehler ist es auf fertige Brötchen zurückzugreifen, die in Sachen Konsistenz und Geschmack zumindest fragwürdig sind. Zu lange an der Luft bröckeln die einem sofort weg (spielt bei Kindergeburtstagen bis zum 10 Lebensjahr übrigens kaum eine Rolle, Hauptsache mampfen und rumschreien).

Wenn man dann noch „Patties“ formt, die ungegrillt schon die Form klassischer Frikadellen haben, diese durchs Grillen aber eine noch ballartigere Form annehmen und man dann auch noch daumendicke Tomatenscheiben daraufstapelt, dann erinnert das eher an eine Partie „Jenga“ als an einen Genussexzess. Das Thema Genuss wird bei solch einer Mahlzeit maximal noch durch das achte Bier aufgefangen, das man zum runterspülen der morschen Brötchen auch dringend braucht.

Mein Motto beim Hot-Mojo-Burger: Warum einfach, wenn es auch aufwendig geht. Aber der Biss in diesen kulinarischen Gral entschädigt jeden Arbeitsschritt, zumal die einzelnen Zutaten nicht an einem Tag vorbereitet werden müssen – ich arbeite auf Vorrat.

Als Pattie nehme ich tiefgefrorene von der Metro. Hier sind es argentinische Angus-Beef-Patties. Ich würde sie nicht kaufen, wenn sie nicht wirklich gut wären, aber die Vielfalt an Fleischsorten bekomme ich selbst nur schwer beim heimischen Schlachter zu kaufen. Daher greife ich quasi auf ein Fertigprodukt zurück (aber mehr als gewolftes Rindfleisch ist da ja auch nicht drin).

Die Patties werden angetaut auf den heißen Grill geworfen. Wie man sieht geht das auch unterwegs auf dem Weber-Herren-Handtäschchen – dem Go-Anywhere.

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Die Burgerbrötchen werden selbstverständlich selbst gebacken (hier das Rezept). Die auf der Innenseite angegrillte untere Bunhälfte wird mit einem großen Klecks Mojo bestrichen (hier das Rezept). Darauf kommt etwas Feldsalat mit zwei sehr dünnen Scheiben Tomate.

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Auf die Salatschicht lege ich das gegrillte Pattie. Nach dem ersten Umdrehen auf dem Grill habe ich bereits einen großen Löffel Bacon-Jam (hier das Rezept) und zwei Scheiben Cheddar-Käse auf das Fleisch gelegt. Dadurch wird der Käse und die Jam schön weich und warm.

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Auf den Käse platziere ich die bereits auf der Gußplatte glasierten roten Zwiebeln sowie 4 Stück krossen Frühstücksspeck. On Top noch einen Klecks Mojo. Hier gilt nicht das alte Handwerkersprichwort: Nach fest kommt ab, sondern nach viel kommt lecker !!

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Deckel drauf, und gut.

Ganz ehrlich: Das Teil ist voll Porno. Mit der Raffaelo-Werbung, in der sich eine Frau mit weißem Hut ein weißes kleines Dings genüsslich in den Mund steck, und von Leichtigkeit träumt, hat das nichts zu tun.

Ein paar der mindestens 1.000 Kalorien dieses Endgegners laufen zwischen den Fingern in Richtung Handgelenk, aber es hat ja auch keiner behauptet, dass es einfach wird. Mehrere Geschmacksexplosionen, die die Mojo und die Bacon Jam nacheinander zünden, bilden ein geschmackliches Feuerwerk. Dazu saftiges Beef und die fluffig-festen Buns, kräftiger Cheddar und frischer Salat – es könnte nicht besser sein.

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In diesem Sinne: Guten Appetit !!!

Der „Weber Go-Anywhere (Gas)“ im Härtetest auf dem „Hurricane-Festival“

Vorweg: Ein richtiger Härtetest war es nicht. Nicht weil die Bedingungen dieses Jahr nicht hart genug gewesen wären (beileibe waren sie das) – sondern, weil er es einfach kann. Er hat die 4 Tage derart schadlos überstanden, wie warscheinlich kaum ein anderer Grill oder Besucher auf dem Gelände. In der Regel werden die Grills, meistens Dreibeine von der Tanke – nachdem der letzte Messi geflüchtet ist – vom Bauern untergepflügt. Ok, vom Hörensagen werden die von einer Müllkolonne eingesammelt, aber unterpflügen klingt für mich auch irgendwie plausibel.

Damit Ihr die Randbedingungen einschätzen könnt, ein paar Impressionen:

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Nun aber zum Probanden – dem „Weber Go-Anywhere-Gas-Grill“:

Bei einem Festival kann man sich natürlich kalte Ravioli reinpfeiffen, sofern man verletzungsfrei die Dose aufbekommt. Das ich noch keinen Ravioli-Esser gesehen habe, der vor Genuss gestrahlt hat, kann zum einen an der körperlichen Verfassung liegen, aber auch am Geschmack der faden Festivalspeise. Daher: für mich lieber keine Ravioli!!

Der Tag beginnt mit einem Frühstück, dass möglichst Eier und Speck enthalten sollte. Das gibt Kraft.

Auf dem Emaille-Rost kann man ganz prima Speck anbraten und Toastbrot ankrossen. Stellt man eine Pfanne aufs Rost, geht das zwar auch, aber dabei erinnert rein gar nichts an die Leistung des heimischen Induktionskochfeldes.

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Ist es also etwas windig, gibt es einen kleinen Trick, mit dem man es dann doch hinbekommt. Nehmt das Rost raus, und stellt die Pfanne direkt auf den Brenner. Aber vorsichtig, nach 10 Bier nicht das Rost mit der Hand anfassen – seid erfinderisch – herrenloses Material (vom Sofa bis zum Rasenmäher) gibt es hier genug !!

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Zum Mittag einen Burger? Kein Problem:

Damit der auch nach was schmeckt, habe ich mir mitgebracht: selbstgebackene Burger-Buns (Rezept siehe hier), Bacon-Jam (Rezept siehe hier), Burgerpatties (Test siehe hier), ein paar Soßen, Tomaten, Salat, Bacon und zweierlei Sorten Cheddar.

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Die Patties werden schön kross gegrillt. Da das 200-Gramm-Biester sind, werden die dabei innen nicht trocken. Und falls die Kühlbox nicht so lange die Temperatur hält, ist durchgaren auch keine Schande. „Den Magen verderben“ rangiert in der Kategorie „Super-Gau“ in der Nähe von „Festivalabbruch“, denn öfter mal zum Klo zu müssen ist bei den Dixi´s nur etwas für ganz Hartgesottene.

Nachdem beide Seiten gegrillt sind, lege ich zwei Sorten Cheddar auf.

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Mit einer ordentlichen Menge Bacon-Jam kommt noch etwas Geschmack an die Sache.

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Ich arbeite hier mit Handschuhen. Normalerweise zieht man welche an, damit die Fingerchen nicht schmutzig werden – auf nem Festival ist das umgekehrt.

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Die Buns werden noch von der Innenseite angebräunt und dann wird gestapelt.

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Von einem „schönen Ambiente“ ist das Hurricane so weit entfernt wie ich von meiner Traumfigur. Abgesehen von ein paar Mädels, die am letzten Tag des Festivals noch eine heile schwarze Strumpfhose vorweisen können, ist hier aber auch alles optisch total verwohnt. Mit Tischdeko und Servietten fällt man hier garantiert mehr auf, als ein brennendes Wohnmobil oder Leute, die – von einem Quad gezogen – auf einer Scheißhaustür im Matsch Wasserski fahren! Also Präsentation ne knappe 6 – Geschmack ne glatte 1 !!

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Das sich aufgrund der vitaminarmen Ernährung sogar die Nagelhaut nach 4 Tagen zurückbildet ist kein Wunder. Nicht zuletzt liegt das an der leicht unausgewogenen Ernährung zu Gunsten fleischreicher Mahlzeiten wie Currywurst.

Das Schlauchschnitzel von VW mit der Originalsoße von KRAFT ist aus meiner Sicht kaum schlagbar. „Mach mal halblang“ müssen sich die Macher der C-Wurst gedacht haben. Die kürzere Variante passt zumindest sehr gut auf das Emaille-Rost.

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Der Grill hat nur einen Brenner, und ist daher nicht für indirekte Hitze geeignet. Ich könnte mir vorstellen, dass man mit einer abschirmenden Metallschale was machen könnte. Aber gemacht ist er fürs direkte Grillen !!

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Fazit: geiles Teil. Schnell heiß und schnell wieder kalt.

Kleiner Tip: Abends mit ins Auto nehmen – sonst stehen da morgens zwei!!

Das Ding läuft auf Gaskartuschen, die aber recht lange halten. Es gibt sie für knapp 7 Taler im BAUHAUS.

Für zu Hause isser nix, außer man möchte in der Tat nur direkt grillen und kann auf Firlefanz wie „Pulled-Pork-Long-Jobs“ verzichten. Ich kann das nicht, aber es ist ja auch nur ein Reisegrill der das was er soll sehr gut kann!!

Ach ja, auf einem Festival geht’s natürlich nicht nur um Siff, Saufen, Schlamm und Schlemmen – es geht auch um laute Mucke !!

In diesem Sinne: Guten Appetit !!!

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Burger im Wagyu-Kobe-Style

Niemals kaufe ich fertige Burgerpatties, denn das ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gegen alle Regeln der Burgerbratkunst und gibt ein geringschätzendes „Big-Dislike“ in der Burgerbraterszene!!!

So habe ich bisher gedacht, doch dann habe ich von den Burgerpatties der Metro gehört und mein sich im Bereich Grillkunst Stück für Stück etablierendes Motto „Scheiß drauf“ hat mir das nötige Selbstbewusstsein verliehen es doch einmal auszuprobieren.

Selbst im Internet gab es sehr positive Stimmen zu den Fertig-Fleischlingen in puncto Geschmack und Saftigkeit. Frei nach dem Motto „Wer nicht wagt der nicht gewinnt“ betrat ich voller Entschlossenheit den Großmarkt und steuerte zielsicher auf den Nordpol des Handelsriesen zu – die riesige Gefriergutabeilung. Die kannte ich bisher nur von den Maxipacks Kaiserbrötchen. In meiner mitgebrachten Kühlbox landeten schließlich Patties vom Iberico-Schwein und welche im „Wagyu Kobe Style“.

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Toll finde ich, dass man die Burgerpatties – die mit 200 Gramm eine sehr schöne Größe haben – einzeln entnehmen kann, und der Rest wieder in den Gefrierschrank wandert. Da ich den Begriff „Panama-Papers“ nur mit einer Zeitungsmeldung verbinde, ist Verschwendung – bei knapp 5 EUR je Wagyu-Luxus-Taler – auch nicht angebracht!!

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Jetzt geht es ans Zubereiten der einzelnen Zutaten. Ich esse sehr gerne meine Burger mit Bacon. Auch wenn ich Frühstücksspeck gerne knusprig esse, bei Burgern finde ich das garnicht so angebracht. Also nicht braten bis sie knüppelhart und winzig klein sind, sondern etwas früher aufhören.

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Weitere Zutaten sind Burgerbrötchen (diesmal auch aus der Metro), Cheddar-Käse, Salat, Tomaten und eine einfache Soße – bestehend aus Ketchup mit sehr hohem Tomatenanteil, Senf und Mayo.

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Auf dem Gussrost werden die Patties gegrillt – aussen leicht knusprig, aber innen saftig wie nur was…

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Die Innenseiten der Bürgerbrötchen werden ein wenig angeröstet, während der Cheddar auf den Patties zu schmelzen beginnt. Den Bacon wärme ich nur noch eimal leicht an, da der ja schon fertig war.

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In der Reihenfolge (von unten nach oben) Brötchenboden, Burgersoße, Salat, Fleisch mit Käse, Tomaten, Bacon und Brötchendeckel wird hochgestapelt.

Plopp, und die nordische Gerstenkaltschale komplettiert das Ensemble des Schmeckens.

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Mein Fazit: Ein geiles Teil. Unbeschreiblich saftig, ein leckerer Fleischgeschmack, und kein bißchen erinnert an ein „Fertigprodukt“. Und wenn man ehrlich ist, dann bekommen doch alle großen Burgerbratereien ihre Ware tiefgefroren. Werde bestimmt auch weiter ab und an meine eigenen Patties machen, aber die Dinger auf Vorrat im Gefrierschrank zu haben lässt mich doch ein bisschen besser schlafen.

In diesem Sinne, Guten Appetit !!!

Burger mit grünem Spargel, Hollandaise und Schinken vom Iberico-Schwein

Für einen leckeren Hamburger geht man entweder zu Tim Mälzer ins „Deli“ oder man macht sich selbst einen. Jetzt muss man noch entscheiden, ob man fertiges Hack kauft, oder ob man es selbst durch den Fleischwolf dreht. Ich sag mal: „Wenn schon, denn schon !!!“

Ich habe mir ein schönes Stück Rind von der „Hohen Rippe“ besorgt und ein Stück fetten Speck vom Schwein. Der Fettanteil sollte etwa bei 20 % liegen.

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Mit flinken und höchstpräzisen Schnitten habe ich das Tierchen gewürfelt.

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Nun wird alles durch die kleinste Scheibe des Wolfs gelassen.

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Mit etwas Salz und Pfeffer und einem guten Schuss Worcester-Sauce wird das Fleisch vermengt. Dabei wird es „gerieben“, sodass sich eine bindige Masse ergibt. Das ist wichtig, damit später die Burger-Patties nicht auf dem Grill zerbröseln.

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Wer schon mal Weihnachtskekse gebacken hat, kann auch Patties formen – einfach mit einem Bonbon-Glas ausstechen (Am Besten das verschmadderte Glas abwaschen und zurückstellen bevor die Zweckentfremdung auffliegt).

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Mit einem Löffel wird eine Mulde ins Hack gedrückt. Da sich das Fleisch beim Grillen zusammenzieht, ist es gut, wenn es in der Mitte etwas dünner ist. Dadurch ist die Rinder-Frisbee nach dem Grillen überall etwa gleich dick und kein tennisballartiger Kloß, von dem die Tomaten an der Seite runterrutschen.

Ausserdem kann sich der austretende Fleischsaft in der Mitte sammeln und alles bleibt etwas saftiger.

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Die dicken Enden des Spargels schneide ich ab. Diejenigen, die privat auch mal ganz gerne auf dem Stiel eines Kochlöffels herumkauen, sollten die holzigen Enden allerdings dranlassen 🙂 .

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Für ca. 8 min. wird der Spargel im siedenden Wasser gegart.

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Damit die schöne grüne Farbe erhalten bleibt, wird der gegarte Spargel im Eiswasser abgeschreckt.

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Mit etwas Olivenöl werden die Gebrüder-Asparagus auf der Gussplatte angebraten.

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Nun ist es Zeit für die Patties Freundschaft mit dem Feuer zu machen.

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Mit etwas Salat, Tomaten, Gurken, Käse, Spargel und Hollandaise wird der Turmbau zu Pattensen vollendet. Eingebaut wird die Geschmacksbombe natürlich in meine selbstgebackenen Burgerbrötchen. Das Rezept findet Ihr hier.

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Wer sich fragt wo denn auf dem Titelbild der Iberico-Schinken ist, fragt sich dies nicht ganz zu unrecht. Den Schinken hat der feine Herr in seiner Aufregung total vergessen. Gott sein Dank war noch ein letzter Happen dieser köstlichen Schönheit über, sodass da schnell noch eine Scheibe des leckeren Paarhufers zwischengeschoben wurde. Jam jam, lecker !!!

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Guten Appetit !!!