Pulled-Chicken-Burger mit Currysoße

Da ich ein Riesenfan von Hähnchendöner mit Currysoße bin, ist der Pulled-Chicken-Burger in jedem Fall auch etwas für mich.

Was beim „Pulled Pork“ gut ist, kann bei einem Hühnchen nicht schlecht sein. Zartes auseinandergerupftes Fleisch, das mit Soße vermengt ein echter Leckerbissen ist.

Bei dieser Variante habe ich mich entschossen keine BBQ-Soße, sondern eine Currysoße zu verwenden. Diese besteht aus:

  • 200 Gramm Creme Fraiche
  • 150 Gramm Majo
  • 150 Gramm cremiger Yoghurt
  • 1 Schuss Milch
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3/4 Teelöffel Salz
  • 2 Teelöffel Currypulver
  • 1/2 Teelöffel Paprikapulver
  • etwas Pfeffer
  • 2 Teelöffel Liquid Smoke (optional)

Alle Zutaten werden in einen Mixer gegeben und ordentlich vermischt.

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Am besten zieht die Soße über Nacht im Kühlschrank. Zu Beginn fühlt sich die Soße durch das Currypulver etwas „krümelig“ an. Das ist nach ein paar Stunden allerdings nicht mehr der Fall, da das Currypulver scheinbar noch aufquillt.

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Dann werden die Hähnchenschenkel mit Olivenöl eingerieben und mit einem Trockenrub mariniert. Der Rub heißt zwar „pull that piggy“, aber ist auch hervorragend für Geflügel geeignet.

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Auch diese Kameraden lagere ich über Nacht im Kühlschrank.

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Als weitere Zutaten sind noch ein paar Buns zu backen. Das Rezept findet Ihr hier. Im Original sind die Buns von www.bigmeatlove.de !!

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Die Konsistenz und Fluffigkeit sind hervorragend.

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Da ich die Hähnchen vergleichsweise kurz smoke, spare ich mir den Aufwand mit dem Smoker. Ich smoke auf dem Gasgrill mit ein paar Kirsch-Schnipseln. Der Grill hat eine Temperatur von rund 120 Grad.

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Bei 85 Grad ist das Hähnchen fertig.

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Bevor „gepullt“ wird, befreie ich das Flattervieh von seiner Haut. Nicht aufessen oder wegwerfen, sie wird gleich noch gebraucht.

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Ob mit einer Gabel oder mit den Fingern (+Handschuhen) gerupft wird, ist eigentlich egal.

Aber Achtung: Das Hühnchen ist heiß !!!

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Die Haut wird in gefällige Stücke geschnitten.

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Auch das Fleisch wird noch etwas zerkleinert.

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Nun werden Zwiebeln zusammen mit der Haut in einer Pfanne angebraten, …

…mit etwas Currysoße angereichert,…

…und um das Fleisch ergänzt.

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Dann ist es auch schon Zeit zu servieren.

Zu guter Letzt wird noch ein ordentlicher Klecks Currysoße auf dem Fleisch verteilt. Dann kann man ungebremst schlemmen.

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Fazit: Das Fleisch ist sehr saftig. Durch die Haut und die Zwiebeln hat man jede Menge Röstaromen. Leckere Buns, leckere Soße. Wahnsinn.

Was übrig bleibt, kann man bedenkenlos einfrieren. Selbst auf einem Schulbrötchen kann man Pulled Chicken kalt essen.

Eine weitere Stufe des „Upcycling“ sind „Chicken-Cheese-Balls“. Aber die zeige ich Euch erst in meinem nächsten Beitrag 🙂

In diesem Sinne: Guten Appetiet