rustikales Gärtnersteak – Entrecôte vom glühenden Spaten

Wenn man nach der Gartenarbeit mal so richtig Bock auf ein geiles Steak hat, der Grill aber grad mal nicht zur Hand ist, dann gilt es zu improvisieren.

Alles was man braucht ist ein Steak, einen Spaten, glühende Kohlen (OK, etwas Butterschmalz, Pfeffer, Salz und ein kaltes Bier brauch man auch noch). Klingt bescheuert, aber geht phantastisch.

Da es beim Lidl gerade billige Spaten gab, habe ich mal zugeschlagen und einen besorgt. Das Dry-Aged-Entrecote ist allerdings nicht vom Discounter. Umgerechnet in Spaten kostet das Traumstück vom Rind etwa anderthalb Spaten.

Bevor die Sache losgeht, wird das Gartengerät abgewaschen. Ich hoffe mal, dass mich keiner dabei durchs Fenster beobachtet hat wie ich meinen Spaten in der Küchenspüle reinige !!!

So, während die Kohlen durchglühen können sich die beiden schon einmal aneinander gewöhnen.

Darin könnte man jetzt auch schmieden. Also los gehts.

Das Grabeinstrument ist schon mal auf Betriebstemperatur.

Also wird sanft das Steak aufgelegt.

Im nachstehenden Film kann man sehr deutlich hören, das hier richtig der Punk abgeht. Link zum Video

Damit das ganze nicht in die Hose geht, habe ich ein Bratenthermometer ins Fleisch geschoben. Bei 57 Grad ist es fertig.

So, geschafft.

Jetzt wird der Lümmel, der eine wunderbare Kruste hat, angeschnitten.

Wow. Wenn ich nicht wüsste, dass ich das Teil gerade auf einem Gartengerät gebrutzelt habe, dann würde ich es nicht glauben.

Der Geschmack ist 1A, aber das hatte ich bei dem Stück Fleisch auch nicht anders erwartet.

Den Spaten abwaschen kann man sich natürlich sparen. Einfach mit schmackes ins Erdreich rammen, dann ist er wieder einsatzbereit (im Moment ist der Boden allerding knüppelhart gefroren 🙂 )

In diesem Sinne: Einen guten Appetit und ein schönes Wochenende !!!

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